TOO * LESS * TO * LIVE * , * TOO * MUCH * TO * DIE




Ein Herz, zerissen in meiner Brust. Es tat nicht weh, es hatte sich schon an den Schmerz gewöhnt...Jetzt liegt es da in Scherben, und niemand ist hier, der es zu pflegen, zu lieben vermag. Denn nur geliebte Herzen sind lebenswert.
Diese Welt braucht mich nicht, diese Welt würde sich nicht verändern, würde ich nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Stumm schlagend erträgt mein zerfetztes herz jeden tag aufs Neue jene Qualen, welche meine Seele schon längst unter Tränen zu akzeptieren lernte. Ja, ich akzeptiere mein Schicksal als gefallenen Engel. Ich nehme es an, nicht dankbar, aber erfürchtig. Denn nicht jeder Mensch entwickelt ein solch aussergewöhnliches Wesen, wie es wir leidenen Seelen nun mal sind.
Ich werde mich nicht mehr wehren, werde nicht mehr weinen um jene glücklichen Zeiten, die wie verstaubte Erinnerungen nur noch selten in meinem Gedächtnis erscheinen, um mich kurz lächeln zu lassen.
Ich werde mein Leben so annehmen, wie es sich entwickelt hat- Voller Pein und Schmerz. Ich akzeptiere, kapituliere vor dieser Welt.
Ja, ich werde nicht mehr versuchen, diese Welt besser zu machen, werde nicht mehr versuchen, naiv hoffend, hier irgendetwas zu retten.
Ab heute, dem Tage, an dem ich merkte, wie undankbar jene Menschen sind, denen ich geholfen, zugehört, die ich getröstet und geliebt habe, für die ich da war, jeder zeit, für die ich alles getan hätte, um sie glücklich zu sehen. Ab heute werde ich euch nur noch zusahen, wie ihr eure blinden Leben verschwendet, ohne zu wissen, wie gesegnet ihr mit eurer naiven Blindheit seid. Ihr werden auch eines tagen fallen, doch für euch wird es grausamer- denn an diesem tage werde ich schon am Boden warten und euch mit einem Lächeln ins Ohr flüstern: "Seht ihr, ihr habt geschlafen, diemal seid ihr die jenigen, die leiden müssen- und diemal, ist euer Engel nicht da." Denn das ,was ihr mir in den letzten Wochen angetan habt, ist grausamer, als jede Wunde.
Ab heute nehme ich emin Schicksal an, so wie es bestimmt ist und ab heute werde ich Abschied von euch nehmen- leise, unbemerkt, denn ich weiß, früher oder später werdet ihr fallen und dann erst werden wir uns wieder sehen.
nachtengel am 29.6.06 18:28


Verzweilung.

Mit verwirrten Augen, welche Angsterfüllt in diese Welt blicken stehe ich auf einem Trümmerhaufen, welcher einst die große, jede Seele schützende Moral darstellte....Wir leben in einer Welt, in der es keinerlei Werte mehr gibt, in der Menschen andere Lebewesen quälen, foltern, vergewaltigen, töten, erniedrigen und missbrauchen können.
Warum machen jene Seelen um mich, die sich als meine Freunde beschreiben und mich doch nicht zu kennen vermögen, nicht endlich die Augen auf?
Ich würde ihnen so gern die Welt, in der wir alle zu leben verdammt sind , so wie diese tatsächlich erschaffen wurde.

Menschen wie du und ich, häuten Robben und Hunde bei lebendigen Leibe, während diese unter Schmerzen, die keiner von uns je gehabt hat, um Rettung schreien, heulen....
Menschen wie du und ich f*cken ihre eigenen Kinder, während diese sogar noch zu jung sind, um jene Schmerzen, welche sie dabei verspüren zu verstehen, zu begreifen.
Menschen wie du und ich kaufen (sie kaufen!!!) sich andere Seelen, die dann allein ihnen gehören, die sie vergewaltigen, besitzen können, ohne, dass einer von jenen Dämonen jemals dafür bestraft wird.

Warum sieht das niemand? Warum tut denn niemand etwas??
Ich verzweifle, die Trauer, welche sich in mir ausbreitet, erdrückt mich. Und diesmal kommt sie nicht von innen, ist sie kein Produkt meines eigenen, blutenen herzens, sondern wird mir von außen zugefügt, mir werden jeden Tag auch von Außen Wunden in meine Seele gestochen...
....Diese Welt ist so grausam....Warum tut denn niemand etwas??
nachtengel am 14.6.06 16:40


Ich weiß nicht, wie viel Wahrheit da dran ist, aber bitte klickt mal auf diesen Link und gebt eure Stimme ab....Selbst, wenn dies nicht der hunderprozentiegen Wahrheit entspricht, so können wir trotzdem nichts falsch machen: Danke.

www.aktion-gegen-kinderpornographie.de



Gott, in welcher Welt leben wir? Mir fehlen die Worte.
Wir leben in einer Hölle, die wir uns selbst geschaffen haben.
nachtengel am 13.6.06 00:03


...Home again....

Es musste Blut fließen, bis ich endlich
wieder zu mir kam, bis ich mich
endlich wieder fand. Mein Blut.
Gleich Engelstränen fließt es meinen
Unterschenkel herab.
In stummen Schreien versank ich,
ertrank, wurde herab gezogen...
Herab zu mir, zu meinem eigenen Geist,
hatte ihn verloren, auf der Flucht vor mir selbst.
Ich bin gerannt. Die ganzen letzten Wochen,
floh vor meinem eigenen Ich. Bis ich mich verlor.
Deshalb schrieb ich so lange nicht,
ich hatte mich verloren.
Doch ich merkte, dass jene Leere,
die mich dann erfüllt hatte noch grausamer,
kälter und schmerzhafter ist,
als alle Qual, die sich die Hölle für mich
überlegt hatte. Also versuchte ich,
mich wieder zu finden, wieder zu meiner
Seele zu finden.
Ich rannte außer Atem durch
einen Wald aus Tagen, Wochen,
jene ich sinnlos verschwendete, auf der
Suche nach dem Heimweg,
zurück zu mir selbst. Ich rief, ich schrie,
ich weinte, bis ich kraftlos zu Boden sank,
einen letzten Aufschrei in den
Nachthimmel stoßend, in der grausamen
Gewissheit, so leer zu sterben,
wie ich mich fühlte. Doch da kam er zurück.
Dieser bittersüße Schmerz, den ich so oft verflucht, verwünscht, gefürchtet hatte...
Und ich merkte, fast mit einem blutigen
Lächeln, dass dieser Schmerz Ich bin.
Das mein Innerstes aus Schmerz
besteht und ich lieber mit den schlimmsten
Qualen der Hölle im Herzen sterbe,
als leer, gefühllos, fast schon wieder
blind aus diesem Leben zu gehen.
Ich glaube, meine Gedanken hören
sich wirr an, unverständlich,
aber mit kalten Tränen im Gesicht und frischem
Blut auf der Haut kann ich lächelnd
sagen, dass ich mich wieder gefunden habe...
Ich bin wieder da, zurück in meiner eigenen Hölle.
Aber lieber in Qualen leben, als blind zu sterben.

Wenn ich das nächste Mal vor mir
selbst flüchte, werde ich dafür sorgen,
dass ich den Heimweg in meine dunkle
Welt nicht vergesse.
Gott sei Dank, rief mein Herz laut
genug nach mir, sonst hätte der
Nachthimmel einen gefallenen Engel verloren.


nachtengel am 30.5.06 00:31


Kann die eigene Kraft irgendwann einmal so weit geschwunden sein, dass jedes gesprochene Wort, jede Lüge, jeder geformte Gedanke, welcher mir einst so leicht über die Lippen ging, den Atem raubt?
Kann mein Herz wirklich so müde sein, dass es mir nicht eine jener Emotionen schenken kann, welche ich zwar als die größte Qual empfinde, aber welche mich doch immer wieder zu dem macht, was ich bin.
Ich weiß nicht, ob man meinem wirren Denken folgen kann, aber ich spüre, fühle, dass mein Körper, mein Geist, alles um mich, mein ganzes Ich als Einheit, immer schwächer wird, kraftlos und schon bald weder Mut noch Energie mehr aufbringen kann, um mich selbst am Leben zu erhalten.
Kraftlosigkeit- besser kann ich meine Situation nicht mehr beschreiben, habe keine Kraft mehr, um Gedanken zu formulieren, vegetiere nur noch, bin kaum noch am Leben.
Verabschiedet euch von mir, ich weiß nicht, wie lang mein Herz noch schlägt.
Und mit einem letzten Schrei gen Himmel, wird meine Seele aus ihrem geschundenen Gefängnis fahren und den eigenst so verhassten Körper im Regen liegen lassen.

Stirb, Engel, stirbt.
nachtengel am 20.5.06 16:43


 [eine Seite weiter]
Gratis bloggen bei
myblog.de